Nach Meldung des Einbruchs auf der Bezirksstelle Tulln begaben sich die in der Nähe befindlichen Beamten der Streife Kirchberg 1 und Grafenwörth 1 zum Tatort.
Gegenüber dem Tatort konnten die Beamten ein abgestelltes, verdächtiges Fahrzeug wahrnehmen und bei der Überprüfung feststellen, dass dieses zur Fahndung ausgeschrieben war. In weiterer Folge wurde bekannt, dass sich ein zweiter Wohnhauseinbruch in unmittelbarer Nähe ereignet hatte.
Als die Beamten der Streife Kirchberg 1 ebenfalls am Tatort eintrafen und die Beamten die Erhebungen und Durchsuchungen an den zwei Tatorten durchführten näherten sich zwei unbekannte Männer zu Fuß dem vermutlichen Tatfahrzeug. Als die Beamten die Männer aufforderten stehen zu bleiben, flüchteten diese und ein Beamter gab zwei Signalschüsse ab, die dazu bestimmt waren, die Unterstützungskräfte auf den eigenen Standort und die Situation aufmerksam zu machen. Durch die Schüsse wurde also Niemand verletzt und Nichts beschädigt.
Die eingeleitete Alarmfahndung, bei der die Beamten von mehreren Streifen aus den umliegenden Bezirken unterstützt wurden, verlief ergebnislos. Bei den weiteren Ermittlungen konnten die Beamten feststellen, dass es sich bei dem Zulassungsbesitzer des sichergestellten Fahrzeuges um eine unterstandslose Person und bei der KFZ-Zulassung um eine Scheinzulassung handelt. Bei Täter und Tätergruppen sind Scheinzulassungen kein Einzelfall.
Der Sachschaden der Wohnhauseinbrüche ist derzeit nicht bekannt.
(Quelle: Sicherheitsdirektion NÖ)
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